Reise nach Sarkau/ Lesnoe

Lesnoe ist das südlichste Nehrungsdorf.

Zu deutscher Zeit hieß es Sarkau. Es wuchs wie die meisten Siedlungen rings um einen in der Ordenszeit hier angelegten Krug und blieb der einzige Ort der Halbinsel, der sowohl an der Haff- als auch an der Ostseeseite lag: Die Nehrung hat hier ihre schmalste Stelle und misst nördlich von Lesnoe nur 400 Meter. Die Wanderdünen erreichten Sarkau nie.

Am Ortseingang rechts aus Zelenogradsk kommend steht ein lang gestreckter Bau, das heutige Kulturhaus. Dies war einmal die Sarkauer Kirche, gestiftet 1882. Das heutige Dorf wirkt wie ein bunter Mix aus betagten Fischerhäusern, vereinzelten Bauten aus der Sowjetzeit und immer mehr Datschen, zum Teil villenartigen Neubauten reicher Kaliningrader und Moskauer. Vor allem längs der Stranddünen an der Ostseeseite ist eine ganze Kolonie solcher Anwesen entstanden, nicht immer mit legalen Baugenehmigungen und von hohen blickdichten Zäunen umgeben.

Frei zugänglich ist in Lesnoe der Strand, der hier breit und feinsandig ist, am Leuchtturm gibt es auch eine kleine Promenade mit einem Sommercafé.

 

Hotel „Kurische Nehrung“ ***

Das Hotel bietet Einzel- und Doppelzimmer, sowie Dreier- Viererappartements nach europäischem Standrad. Café, Sauna mit Schwimmbad, Wechselstube.

Es gehört zu einem der besten Hotels im Nationalpark. Das Dorf Lesnoe befindet sich auf dem schmalsten Ort der Nehrung, deshalb liegt das Meer nur 500 Meter entfernt vom Hotel und bis zum Haff sind das nur 100 Meter.

Adresse:
Lesnoje
Uliza Zentralnaja 17

Preise:
EZ/F: 88 EURO
DZ/F: 90 EURO

                  

 

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